Hier möchte ich Ihnen nun den Ablauf eines Back Jack Spiels vorstellen. Es gibt verschiedene Regelvarianten beim Black Jack, Spielablauf und Einsatzhöhen können daher etwas variieren. Den nachfolgend vorgestellten Black Jack Spielablauf finden Sie aber in der überwiegenden Mehrzahl der Casinos, ob on- oder offline.
Grundlegendes
Das wichtigste ganz zu Anfang: Der Spieler spielt immer gegen die Bank, bzw. den Dealer, nicht jedoch gegen seine Mitspieler. Sie können sich also getrost auf den einen Gegner konzentrieren: Den Dealer.
Zuerst bekommen alle Spieler und der Dealer eine offene Karte zugeteilt. Danach erhält jeder Spieler – nicht aber der Dealer – eine weitere offene Karte. Die Karte des Dealers ist verdeckt. Nun können alle Spieler der Reihe nach jeweils eine weitere Karte verlangen: Sie können ziehen (“hit” oder “carte”). Dies geht solange bis sie glauben, nahe genug an die 21 gekommen zu sein. Danach kann man weitere Karten ablehnen: Man kann passen (“stay” “reste”). Hat man aber aus versehen mehr als 21 Punkte (“bust”) scheidet man sofort aus und die Karten sowie der Einsatz werden vom Dealer eingezogen. Der Dealer selbst ist gezwungen bis mindestens 17 zu ziehen, sobald er aber 17 oder mehr Punkte hat, muss er stehenbleiben. Dabei gilt folgende Regel: Ein As zählt stets elf Punkte, es sei denn, man würde auf diese Weise den Wert 21 überschreiten; nur dann zählt er das As mit einem Punkt. Hat man z. B. ein As und eine Sechs, so muss das As mit elf und dementsprechend die Hand mit siebzehn Punkten bewertet werden. Mehr dazu bei den Kartenwerten.
Gewinnen und Verlieren
Wenn der Dealer 21 Punkte überschreitet, so haben alle noch im Spiel verbleibenden Teilnehmer automatisch gewonnen. Sonst gewinnen nur jene Spieler, deren Kartenwert näher an 21 Punkte heranreicht als der des Dealers. Haben Spieler und Dealer einen „bust“ verliert nur der Spieler; das ist der Hausvorteil. Gewinnt ein Spieler, erhält er einen Gewinn in Höhe seines Einsatzes und natürlich seinen Einsatz zurück (1:1, even money). Hat ein Spieler gleich viele Punkte wie der Dealer, so ist das Spiel unentschieden (stand off, push, tie, égalité, en cartes), der Spieler verliert nichts, er gewinnt aber auch nichts.
Zwei weitere Regelungen sind:
Triple Seven: Erreicht ein Spieler 21 Punkte mit einem Siebener Drilling, so gewinnt er sofort im Verhältnis 3:2, unabhängig von den Karten des Dealers
Black Jack: Nach dem Siebener-Drilling ist Black Jack, eine Kombination von 21 Punkten bestehend aus den ersten beiden Karten, also As und Zehn, bzw. As und Bild, das beste Resultat.
Hat ein Spieler einen Black Jack, nicht aber der Dealer, so erhält der Spieler einen 3 : 2 Gewinn ausbezahlt (“Black Jack pays 3 to 2“).
Hat der Dealer einen Black Jack, so verlieren alle noch im Spiel befindlichen Teilnehmer, ausgenommen diejenigen, welche ebenfalls einen Black Jack besitzen. Das gilt auch für all diejenigen Spieler, die 21 Punkte in der Hand halten. Hat ein Spieler einen Siebener-Drilling, so hat er bereits seinen Gewinn erhalten und ist bereits aus dem Spiel.
Gentlemen, place your bets!
Im Prinzip ist dies schon der ganze Black Jack Spielablauf. Es existieren noch einige Sonderregeln und Abänderungen. Diese Sondervarianten werden von Casino zu Casino unterschiedlich gehandhabt und ich will sie deswegen auf einer weiteren Seite vorstellen. Wer aber das oben beschriebene Schema kennt, der berherrscht im Prinzip schon Black Jack. Spielablauf und Grundprinzip des Spiels werden von diesen Regelvarianten nur unwesentlich beeinflusst.